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Das Kloster Moni Toploù,

ist ein kleines Geschichtsjuwel, das mit großer Sorgfalt erhalten wurde. Es besitzt einen schönen Innenhof aus altem Stein, der geschmückt ist mit großen Bougainvilleas und traditionellen Vasen.

 

Das Kloster hat seinen Namen von den Türken erhalten, "Toploù Monastir",

 das "Kloster der Kanonen"

(Toploù bedeutet im türkischen "Kanone").

 

Während der venezianischen Herrschaft war es eines der größten wehrhaftesten Klöster Kretas.

 

Trotz dieser Wehrhaftigkeit wurde das Kloster mehrfach von den Türken erobert und weitgehend zerstört, doch immer wieder von den Mönchen aufgebaut.

Sein ursprünglicher Name, der jedoch nicht mehr nicht verwendet wird, ist

"Moni Panagia Akrotiriani", das  "Kloster der Jungfrau des Kaps".

 

Dieser Name zeigt gut die geographische Lage des Klosters an, es liegt einsam auf den Hügeln, die den Nordosten Kretas beherrschen, der mit dem Kap Sidero endet.

Das Fundament des Klosters soll in das 14. Jahrhundert zurückgehen. Sehr lohnenswert für eine Besichtigung ist die zweischiffige Klosterkirche.

Vom Eingang aus gesehen sind im linken Schiff der Kirche noch Reste von Fresken aus dem frühen 15. Jahrhundert, die leider sehr stark beschädigt sind.

Die Kirche enthält zwei Ikonostasen mit vielen Ikonen. Eine Besonderheit darunter die des kretischen Malers Ioannis Kornaros (1745-1796), datiert auf 1770, mit dem Namen „Megas èi Kyrie“, die als eine der repräsentativsten Arbeiten dieses Typs der Sakralkunst betrachtet wird. Sie zeigt sehr viele

kleine gemalte Szenen aus der Bibel. Diese Ikone wird aufgrund der unerschöpflichen Vielfalt der Darstellungen als eine der wertvollsten Ikonen ganz Griechenlands betrachtet.

 

Ebenfalls sehr interessant ist ein Besuch des kleinen Museums, in dem sich eine Sammlung, alter heiliger Schriften, Ikonen, Drucke und Landkarten befindet.

 

In einem separaten Raum befinden sich einige Kriegserinnerungen aus verschiedenen Epochen, die an die harten Kämpfe erinnern, die in dieser Gegend Kretas geführt wurden (im 16. Jahrhundert wurde Moni Toploù wieder aufgebaut und mit 10 m hohen Steinwällen befestigt).

In diesem Zimmer ist auch eine große blaue Fahne mit einer Stickerei der Jungfrau Maria zu sehen; dies ist die Fahne des kretischen Freiheitskampfes vom Juni 1821 gegen die türkische Herrschaft  (1669-1898) und der erste Entwurf, der Prototyp der Fahne, die wir heute alle als das Symbol der

griechischen Nation kennen (weißes Kreuz und Streifen auf blauem Hintergrund).

 

Das Museum ist jeden Tag für Besucher geöffnet; der Eintritt beträgt 4 Euro pro Person. Bitte beachten Sie, dass Filmen und Fotografieren in der Kirche und im Museum verboten ist.

 

Im Eingangsbereich des Klosters befindet sich ein Lokal, in dem man Getränke, aber auch

typisch kretische Gerichte erhält und dass einen wundervollen, mit Weinlaub überwachsenen Garten hat, so dass sich ein Aufenthalt hier lohnt.

 

Das Kloster Moni Toploù ist von Xerokampos aus in ca. 45 Minuten zu erreichen (Richtung Zakros), bis zur Straßenkreuzung Palekastro, dort der Beschilderung zum Kloster Moni Toploù folgen.

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